Auszeichnung mit
   Düsseldorfer
   Friedenspreis 2010

Mit Links für den Frieden
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FTA - Links
Nützlich und gut

Linksammlungen, auch gute und sehr gute, gibt es zuhauf im Netz. Jede/r wird dabei Lieblinge haben Deswegen soll hier keine neue Super-Sammlung die Leser/innen mit Wucht und Komplexität erschlagen. Das Angebot wird hier stets schmal gehalten werden, was die Subjektivität der Auswahl verstärkt.

Mit allen Links, die sich in einem neuen Fenster öffnen,
verläßt man
den von FTA politisch zu verantwortenden Bereich
des Internet.


attac Düsseldorf
  -   Bundesausschuss Friedensratschlag
 Friedenswerkstatt Linz  -  Friedenszeitung Duisburg (inaktiv)  -  GandhiServe Stiftung
 
Initiative Bundeswehr abschaffen  -  Mondamo  -  mummwelt
 Netzwerk Friedenskooperative Bonn  -  Norbert's Bookmarks für engagierte Leute
Peter Bürgers "Napalm am Morgen"
     
   

   
    

Für die inhaltliche Friedensarbeit:

AG Friedensforschung / Bundesausschuss Friedensratschlag

Die AG Friedensforschung war viele Jahre bei der Uni Kassel angesiedelt und hat sich im Juli 2010 "ausgewildert". Sie betreibt ihre Site mit beeindruckendem Faktenreichtum auch zu einzelnen Ländern und Krisenregionen. Sehr viele friedenspolitisch bedeutsame Texte aus dem englischen Sprachraum liegen in deutscher Übersetzung vor. Die AG Friedensforschung ist der alljährliche Ausrichter des Bundesweiten Friedensratschlages in Kassel.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag ist die Dachorganisation vieler kleiner lokaler Friedensinitiativen.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag
gibt als Periodikum das zweimonatlich erscheinende FriedensJournal heraus:


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In Österreich:
Friedenswerkstatt Linz

Eine antimilitaristische Initiative für ein aktiv neutrales Österreich: denn die Verpflichtung zur Nichtteilnahme an Kriegen - als Grundlage für eine aktive Friedenspolitik - ist die wichtigste Konsequenz aus der Erfahrung von Weltkrieg und Faschismus. Eine EU-oppositionelle Initiative: denn die EU ist das Instrument von Großkonzernen und Militärs, ihre Interessen weltweit durchzusetzen. Eine Initiative für eine solidarische Gesellschaft ein: denn eine von Konkurrenz und Profitmaximierung bestimmte Gesellschaft führt immer wieder zu extremer sozialer Ungleichheit, Gewalt und Krieg.

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Für Kriegsdienstverweigerung

Initiative Bundeswehr abschaffen

Gibt es ein Leben ohne Bundeswehr? Die Mehrheit der Bundesbürger wird diese Frage immer noch verneinen. Sie ist dermaßen von der tradierten Vorstellung geprägt, daß ein "richtiger" Staat eine Armee zu haben hat, dermaßen von Politik und Medienindustrie in die Sackgasse der Angst getrieben worden, daß sie alles andere für zumindest politischen Schwachsinn, wenn nicht sogar lebensgefährlich hält.

Die Rüstungsindustrie wird - solange dieser Mechanismus funktioniert - weiter gut auf ihren Profiten schlafen können. Die Politik wird weiter imperiale Großmachtallüren pflegen, auch wenn es bislang nur zur Mittel-Macht gereicht hat.

Doch die Zahl derer, die sich ein Leben ohne diesen bewaffneten Arm des Kapitals vorstellen können und es viel lebens- und liebenswerter finden, steigt. Sie sind Sand im Getriebe von Rüstung und Krieg - kleine Körner, große Körner.

Zu den größeren Sandkörnern gehört die altbekannte DFG-VK. Eher zu den noch kleinen zählt eine jüngere Initiative unter dem Dach der DFG-VK: sie trägt den schlichten und programmatischen Namen "Initiative Bundeswehr abschaffen". Unter dieser Adresse trifft man sie auch im Internet an.

Das Motto "für eine Bundesrepublik ohne Armee - für weltweiten Frieden und Abrüstung" sollte eigentlich allen gefallen...

Die Site besteht bald zwei Jahre (Gästebuch) und wirkt sehr übersichtlich und aufgeräumt.

Auch Totalverweigerer werden hier ernst genommen. Es gibt einige Prozeßberichte, die exemplarisch verdeutlichen, was diese Menschen durchmachen.

Auch für den mittleren Weg zwischen KDV und Totalverweigerung gibt es Tipps: "Wehrdienstvermeidung" heißt ein Menüpunkt.

Last but not least: die Link-Seite der Initiative bietet eine Vielfalt ausgewählter internationaler Links an, die man sonst nicht ohne weiteres erhält und die neugierig machen. So kann man beispielsweise die GSoA kennenlernen. Dahinter verbirgt sich die Gruppe "Schweiz ohne Armee". Es gibt Links zu Friedensgruppen auch in Dänemark, Schweden, Österreich, Balkanstaaten, Großbritannien, Russland. Daß USA und Israel weiße Flecken bei der Linkseite sind, fällt nicht störend ins Gewicht. Die dortigen Gruppen wird jeder auch so zu finden wissen.


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Für die organisatorische Friedensarbeit:

Netzwerk Friedenskooperative Bonn

Mit einem sehr umfangreichen Terminkalender, auch zum Selbsteintragen durch die einzelnen Gruppen, und Organisationskatalog.

Linksammlung:

Norbert's Bookmarks für engagierte Leute

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Sonstiges:

Mondamo

Mondamo - Weltliebe. Das ist der rote Faden, der sich durch Gabis Site zieht. Aus dem Vorwort (Hervorhebungen durch FTA) :

Die Idee des Friedens schlummerte schon ein ganzes Leben in mir. Wohl ist es fraglich, ob und wie sich diese Ideologie in unserer Welt durchsetzen kann. Doch wage ich zu behaupten, dass wir es nie rauskriegen werden, würden wir es nicht einmal versuchen. Das Hauptaugenmerk meiner Homepage richte ich deswegen auf die Erörterung dieser Problematik. Ich bin überzeugter Pazifist und Humanist und werde versuchen meine Beweggründe zu verdeutlichen und - womöglich - euch mit meinem Optimismus anstecken.

Warum meine Homepage "mondamo" heißt, ist auch ganz einfach zu erklären. Es ist Esperanto und bedeutet soviel wie Welt (mondo) und Liebe (amo) - also: Weltliebe. Ich denke, das, was wir eigentlich brauchen ist einfach mehr Liebe: im Umgang miteinander, im Umgang mit uns selbst. Manche werden lachen und meinen, das sei ziemlich kitschig. Wohl aber bin ich der Überzeugung, dass man durch Liebe viel mehr erreichen kann, viel mehr Elan hat, denn für mich ist Liebe einfach eine unzerstörbare Kraft. Wer also die Welt liebt, wer das Leben liebt, der weiß um diese Schönheit und um den Wert der Welt. Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten der Welt, so heißt es, können das Gesicht der Erde verändern. Und es heißt weiterhin:

Wann, wenn nicht jetzt?

Wo, wenn nicht hier?

Wer, wenn nicht wir!

Es ist ist gewiß nicht die allergrößte Site, was den Umfang betrifft. Doch es ist eine friedenspolitisch sehr engagierte und liebevoll gestaltete. Gleichzeitig wirkt sie trotz allen Politikbezuges sehr privat, läßt sehr viel von der Webmasterin erahnen. Man fühlt sich ein bißchen "wie im Wohnzimmer", diese Vertrautheit verschafft der Site Sympathie. Ein Beispiel?

Die Seite, auf der Gabi ihre eigenen Gedanken zum Thema Weltfrieden preisgibt. Es ist die Seite, der auch der Titel dieser Rezension entnommen ist. Sie öffnet sich dieser Gegenfrage angesichts der großen Globalbegriffe, mit denen sie arbeitet. Die Antwort gibt ihre Homepage selbst und eindeutig: *die* spinnt nicht.

Die angebotene Linkmischung ist sehr gut zusammengestellt. Stöbern lohnt sich . Neben den "Pflicht"-Links gibt es auch etliche, auf die man sonst nicht (oder nur schwer) stoßen würde.

Eine weitere Site - ein früherer Ansatz, aber noch "offiziell" erreichbar - unterhält die Webmasterin mit Weltfrieden

Weltfrieden hat die beispielsweise (Kriegs)Fotografie zum Thema und verfügt über eine weit gefächerte Linksammlung, die teilweise etwas anders aufgestellt ist als die der Haupt-Site Mondamo.

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GandhiServe Stiftung

Es ist das Anliegen der GandhiServe Stiftung, unseren Mitmenschen das Leben und Wirken von Mahatma Gandhi zeitgemäß näherzubringen. Wir sind überzeugt, daß Gandhi's Lehre der Liebe, Toleranz und Wahrhaftigkeit auch heute noch aktuell ist - in einer Welt, die auf die ökologische Katastrophe zutreibt und die gezeichnet ist von kriegerischen Auseinandersetzungen, Gewalt und Armut. Die von Gandhi vorgelebte und kultivierte Ethik der Gewaltfreiheit ist von zeit- und grenzenloser Bedeutung.

http://www.gandhiserve.de/

Soweit die Stiftung über sich selbst. In Deutschland wirkt die gemeinnützige Einrichtung - wohl auch, da relativ jung (2002 gegründet) - recht unauffällig, zumindest im mir bekannten Teil des Blätterwaldes.

Es gibt jedoch quartalsweise einen Newsletter, der über die Arbeit der Stiftung auf dem Laufenden hält.

In Indien (und im englischen Sprachraum) dagegen entfaltet die Stiftung offensichtlich größere Aktivitäten.

http://www.gandhiserve.org/

Die Site spiegelt die Arbeit des "Mahatma Gandhi Research and Media Service" wider. Sie ist deshalb archivarisch und wissenschaftlich zugleich aufgebaut.

Unter anderem gibt es eine umfangreiche Sammlung von Schriften, Photos und anderen Dokumenten aus dem Leben Gandhis. Eine beeindruckende Bibliothek, eine filmische Dokumentation und zahlreiche Audio-Spuren gehören ebenfalls zur Fülle der angebotenen Informationen.

Sehr interessant ist die Darstellung des Lebens Gandhis: es ist, so weit sicher ein einmaliges Experiment, in Form eines Tagebuch-Kalenders aufgebaut. Zunächst gewöhnungsbedürftig, aber auf seine Art einen verblüffend dichten Eindruck vermittelnd.

Ein aktuelles Projekt der Stiftung ist die Gandhi-Brücke, ein Bildungsprojekt:

deutsch
http://www.gandhiserve.org/activities_d/gandhi_bridge/gandhi_bridge_2004.html

englisch
http://www.gandhiserve.org/activities/gandhi_bridge/gandhi_bridge.html

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Nicht zu vergessen:
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Peter Bürgers "Napalm am Morgen" - ein engagiertes Buch aus der Düsseldorfer Friedensbewegung beschäftigt sich dehr eiingehend mit dem Zusammenspiel vn Kriegs- und Filmindustrie am Beispiel Hollywoods. Eine kurze Rezension erschien am 08.04.2004 zum Düsseldorf Ostermarsch bei FTA
Friedenszeitung Duisburg - Friedensforum Duisburg online - zur Zeit leider inaktiv
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attac Düsseldorf
ist selbst erklärend
Ethik-Portal - eine buddhistische Site etwas abseits vom Mainstream des Buddhismus, Ethik-Portal. mit FTA-Repräsentanz
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Letzte Bearbeitung am 07.03.2010
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Mit Links für den Frieden (Eingangsseite)

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