| Moin moin allerseits,
1. Gaza Marsch (1. Januar
2010)
2. Repression in BRD - Mini-Rückblick 2009
3. Repression in BRD - Verstärkt gegen Linke
4. Afghanistan - Entwicklungshelfer als Bundeswehr-Schutzschild
5. Afghanistan - Verstärkte Mordeinsätze der US-Elitetruppen
~~~ Afghanistan - Bundeswehr toleriert
US-Killerkommandos
6. Guantanamo - Machte Folterkerker zu Terroristen?
7. Korruption - Kein Problem für FDP?
8. Nordkorea - US-Missionar bei illegaler Einreise festgenommen
9. Ergänzungen
9.01 Swat-Tal - Regierung behauptet
Sieg über Taliban
9.02 Passagiere - Nackt im Airport
9.03 Iran - Ashura-Unruhen
9.04 EU nach Lissabon
-
Brandsatz auch für bürgerliche Demokratie
~~~
Sicherheits- und Repressionsapparat der EU
9.05 Papst Benedikts Revisionismus
per Seligsprechung
9.06 Iran - Kampf der Eliten
9.07 Nepal - Neuer Armee-Chef und
bald Einheitsregierung?
9.08 Vanunu - Opfer israelischen
Politstrafrechtes
9.09 Jemen - Obamas nächster
Krieg
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1. Gaza Marsch (1. Januar 2010)
Während die Menschen vom Gaza-Marsch nicht die Grenze Ägyptens
zu Palästina überschreiten dürfen und in Kairo festgenagelt
werden, darf Netanjahu die Grenzen Ägyptens überschreiten und
ist in Kairo von seinem engen Verbündeten Mubarak empfangen worden.
Man sprach über sehr viel und aus israelischer Sicht wurden das mehrstündige
Treffen als "freundschaftlich" und "in die Tiefe gehend"
beschrieben. Doch es ist nicht so sehr wichtig, worüber man sprach,
Ausriß aus BerlZ:
Im Vordergrund habe der derzeit stagnierende Friedensprozess
in Nahost gestanden, meldete das staatliche ägyptische Fernsehen.
Nach Angaben des Amtes von Netanjahu wurden auch die Bemühungen
um einen Häftlingsaustausch zwischen Israel und der radikal-islamischen
Hamas im Gazastreifen erörtert
sondern worüber man nicht sprach: den Gaza Marsch und die Öffnung
der Grenze für ihn.
Dieses Treffen ist zu diesem Zeitpunkt ein Affront Mubaraks gegenüber
den Palästinensern und den Friedensbewegten, die für einen historisch
kleinen Moment die Grenze überschreiten wollen. Was dort in Kairo
beredet wurde, hätte auch unauffällig per abhörsicherer
Telefonleitung geregelt werden können.
Immerhin, wenn schon nicht Mubarak, dann spricht immerhin dpa vom Gaza
Marsch und dem Hungerstreik Hedy Epsteins und anderer:
In Kairo saßen indes mehr als 1000 Friedensaktivisten
den zweiten Tag lang fest, die von den ägyptischen Behörden
an einer Solidaritätsfahrt in den Gazastreifen gehindert werden.
Unter ihnen sind auch mehrere Dutzend Deutsche. Einige der Aktivisten,
darunter die 85-jährige Holocaust-Überlebende Hedy Epstein,
traten in einen Hungerstreik.
BerlZ 29.12.2009 (dpa)
Netanjahu zu Nahost-Gesprächen bei Mubarak
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_23410560.php
Ein gemessen an der Situation ausführlicher Bericht von Münchener
Friedensaktivisten beim Gaza Marsch reicht vom 27. bis 29.12.:
DKP-Nachrichtenportal 29.12.2009 (W.)
Gaza Freedom March: "Wir sitzen noch in Kairo fest"
http://kommunisten.eu/index.php?option=com_content&view=arti
cle&id=1139:gaza-freedom-march-wir-sitzen-noch-in-kairo-fest
&catid=76:ausserparlamentarisches&Itemid=153
Leukefeld berichtet über den Gaza Marsch und den unabhängig
davon parallel in Marsch gesetzten Konvoi mit humanitärer Hilfe für
die Gaza-Bevölkerung. Zu letzterem:
Der in der jordanischen Hafenstadt Akaba seit Tagen
festsitzende Hilfskonvoi "Viva Palästina" hat sich derweil
entschieden, nach Syrien zurückzufahren. Die ägyptischen Behörden
hatten den mehr als 150 Fahrzeugen und rund 500 Menschenrechtsaktivisten
die Einreise nach Ägypten verweigert und sie angewiesen, über
den Mittelmeerhafen Al-Arish zu kommen. Nun will der Konvoi von der
syrischen Hafenstadt Latakia mit dem Schiff nach Al-Arish übersetzen
und hofft, doch noch vor Jahresende nach Gaza zu gelangen.
jW 30.12.2009 (Leukefeld)
Kairo stoppt Aktivisten
http://www.jungewelt.de/2009/12-30/055.php
Ein interessanter Fund bei der LAT:
A number of newspapers went on to suggest that both
the new wall and blocking the convoy are some sort of attempt by Egypt
to punish the Palestinian Hamas movement for not brokering a deal for
the release of Israeli captive soldier Gilad Shalit, as well as failing
to sign a proposed reconciliation with political rivals Fatah.
LAT 28.12.2009 (Hassan)
EGYPT: Are there hidden motives behind blocking of Gaza aid convoy?
http://latimesblogs.latimes.com/babylonbeyond/2009/12/egypt-are-there-hidden-motivations-behind-blocking-the-gaza-convoy-aid.html
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2. Repression in BRD - Mini-Rückblick 2009
jW 30.12.2009 (Bernhardt)
Repression greift nicht
Jahresrückblick 2009. Berlin verstärkt Druck auf Antimilitaristen
und Linke. "mg"-Verfahren führt zu Haftstrafen. Aktivisten
reagieren mit Solidarität statt Rückzug
http://www.jungewelt.de/2009/12-30/014.php
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3. Repression in BRD - Verstärkt gegen Linke
"Offizieller" Anlaß für eine neue Propaganda- und
Repressionswelle ist die irrige Meinung einiger Linker, man könne
mit Zündeln an vornehmlich privaten Autos etwas am Laufe der Geschichte
verändern.
Ausriß aus jW 30.12.2009 (Jelpke)
Seit Wochen läuft eine künstlich angeheizte
Kampagne gegen "linke Gewalt". Berlins Innensenator Ehrhart
Körting (SPD) hetzte gegen Autonome als "rotlackierte Faschisten"
. Er berief sich auf eine Aussage des früheren SPD-Vorsitzenden
Kurt Schumacher, um so Körting darzulegen, daß
sich ein Teil der linksextremen Szene in ihrer "menschenverachtenden
Gewalt" nicht von den Neonazis unterscheide. Bundesinnenminister
Thomas de Maizière (CDU) verfügte einen "Paradigmenwechsel"
und gab Anweisung, sich verstärkt um die "linksextremistische
Szene" zu kümmern. Die Springer-Presse spricht vom "Netzwerk
des Terrors" und nennt Organisationen wie die Antifaschistische
Linke Berlin. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, daß statt
faschistischer Kameradschaften antifaschistische Gruppierungen verboten
werden. Die Diffamierung von Linken geht einher mit der Forderung nach
weiteren Gesetzesverschärfungen. ..
...Selbst die Polizei nennt verschiedenste Motive bei Pkw-Brandstiftungen:
Versicherungsbetrug, Eifersucht, Suff. Nur bei einem geschätzten
Anteil von 20 bis 40 Prozent soll eine politische Motivation vorliegen.
Bekennerschreiben gibt es kaum, Täter wurden fast nicht überführt.
Somit existieren keine gesicherten Erkenntnisse. Es ist also unzulässig,
die 300 angezündeten Autos in Berlin pauschal als Ausdruck "linker
Gewalt" einzuordnen.
jW 30.12.2009 (Jelpke)
Der Feind steht links
Inszenierte Kampagne
http://www.jungewelt.de/2009/12-30/036.php
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4. Afghanistan
- Entwicklungshelfer als Bundeswehr-Schutzschild
Während die Friedensbewegung daran arbeitet, Schwerter zu Pflugscharen
zu machen, gehen die Betrieber von Krieg und Besatzung hierzulande den
umgekehrten Weg, nämlich Zivilisten zu militärischen Schutzschilden
zu machen.
Das kommt davon, wenn man einen ehemaligen Fallschirmjäger zum Entwicklungshilfeminister
macht, der zudem vorher der *General*sektretär seiner Partei war.
Die Rede ist von Dirk Niebel (FDP) und seinen Plan, zivile Hilfsorganisation
zu erpressen.
Ausriß aus FR:
Künftig werde sich die deutsche Entwicklungshilfe
"sehr konzentriert dort engagieren, wo wir auch militärisch
Verantwortung tragen", sagte Niebel der Deutschen Presse-Agentur.
Zugleich forderte der frühere Fallschirmjäger Entwicklungshelfer
zur Zusammenarbeit mit der Bundeswehr auf. "Wenn einige Nichtregierungsorganisationen
eine besondere Bundeswehrferne pflegen wollen, müssen sie sich
andere Geldgeber suchen."
Das ist schon enorm unverfroren, denn das heißt mit anderen Worten:
die Bundeswehr braucht nicht nur Truppen, die die Truppen schützen.
Das gibt es bereits: da schützten waffenstarrende Soldaten die berühmt-berüchtigten
Brunnen bohrenden und unermüdlich Schulen aufbauenden. Jetzt sollen
auch noch Zivilisten beide Truppen mit ihrer Gegenwart vor feindlichen
Angriffen schützen und sich und ihre Klientel dafür selbst in
Lebensgefahr bringen. Bislang wurde von der hiesigen Kriegspropaganda
immer mit dem Finger auf die Gegner gezeigt, denen man vorwarf, sich feige
hinter Zivilisten zu verstecken. Spätestens jetzt sieht man: vier
Finger zeigen zurück.
Die Welthungerhilfe hält bereits jetzt mit ihrer Erfahrung gegen
Niebels Plan:
Die deutsche Welthungerhilfe wehrte sich entschieden
gegen solche Bestrebungen. Entwicklungshilfe dürfe kein militärisches
Instrument werden, sagte ihr Generalsekretär Wolfgang Jamann der
Frankfurter Rundschau. "Entwicklungszusammenarbeit ist immer dann
besonders erfolgreich, wenn sie unabhängig von militärischen
Einsätzen durchgeführt wird", stellte Jamann fest. Das
habe die jahrzehntelange Arbeit der Welthungerhilfe gezeigt.
Neudeck und seine Grünhelme sind entsetzt:
"Das mit einer Drohung zu verbinden, hatte
sich bislang aber noch keiner getraut", sagte Neudeck der Frankfurter
Rundschau. Die Trennung zwischen humanitärem Engagement und bewaffneten
Einsätzen sei in den vergangenen Jahren schleichend aufgegeben
worden. Er halte diese Tendenz für fatal, sagte Neudeck. Sie widerspreche
der Genfer Konvention. Die Regierung wolle lediglich ihre "an die
Wand gefahrene Afghanistan-Politik" schönfärben, kritisierte
der Friedensaktivist. Ohnehin seien bestimmt 80 Prozent der Nichtregierungsorganisationen
gar nicht so unabhängig von Regierungen, wie ihre Bezeichnung das
suggeriere, weil sie Regierungsgelder bezögen. Auch dies verdeutliche
Niebels Aussage
Das zeigt gleichzeitig die Bedeutung der Unabhängigkeit von Entwicklungshilfe-Gruppen
von staatlichen Geldern. Sobald man am Tropf hängt, wird man erpreßbar
- oder braucht ein sehr, sehr starkes Rückgrat.
FR 28.12.2009 (Gernert)
Entwicklungshilfe in Afghanistan
Niebel will Helfern den Hahn abdrehen
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2171455_Entwicklungshilfe-in-Afghanistan-Niebel-will-Helfern-den-Hahn-abdrehen.html
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5. Afghanistan
- Verstärkte Mordeinsätze der US-Elitetruppen
Nicht unbekannt:
Auch im Bundeswehrgebiet bei Kunduz kam es in der
vergangenen Zeit immer wieder zu Einsätzen der US-Spezialeinheiten.
Anfang November berichtet SPIEGEL ONLINE über den Einsatz von US-Spezialkräften
in der Nähe von Kunduz bei dem der Taliban-Kommandeur Kari Bashir
getötet wurde. Bashir soll an mehreren Anschlägen gegen die
Bundeswehr in den vergangenen Monaten mitgewirkt haben. Die Bundeswehr
war von der US-Armee über den Sondereinsatz informiert worden,
deutsche Kräfte waren jedoch an der Operation selbst nicht beteiligt.
Die Spezialeinsätze sollen den Angaben zufolge während der
Phase der US-Truppenverstärkungen im kommenden Jahr weiter ausgebaut
werden. Dann will US-Präsident Barack Obama rund 30.000 Soldaten
zusätzlich nach Afghanistan schicken.
SPIEGEL 27.12.2009 (chs/AFP/dpa)
US-Truppen weiten Spezialeinsätze in Afghanistan aus
Terrorbekämpfung im Verborgenen: Nach einem Bericht der "New
York Times" haben die US-Truppen in Afghanistan in den vergangenen
Monaten die Zahl ihrer Spezialeinsätze massiv erhöht. Dadurch
sei es gelungen, das Netzwerk eines ostafghanischen Taliban-Chefs zu schwächen.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669130,00.html
NYT 26.12.2009 (Schmitt)
Elite U.S. Force Expanding Hunt in Afghanistan
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,659605,00.html
Siehe auch:
Afghanistan
- Bundeswehr toleriert US-Killerkommandos
FTA Nr. 273/2009 vom 07.11.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3045,0,0,1,0#1
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6. Guantanamo - Machte Folterkerker zu Terroristen?
Ausriß aus FR:
Die aus Saudi-Arabien stammenden Häftlinge
Nummer 333, Muhamad Attik al-Harbi, und Nummer 372, Said Ali Shari,
seien Anfang November 2007 an ihr Heimatland überstellt worden,
berichtete der Fernsehsender ABC am Dienstag unter Berufung auf amerikanische
Regierungsbeamte und Dokumente des US-Verteidigungsministeriums. Beide
hätten später Führungsrollen im Terrornetz El Kaida im
Jemen übernommen. In einem im Januar 2009 veröffentlichten
Propagandavideo der Organisation seien sie mit dem mutmaßlichen
Ex-Privatsekretär von Osama bin Laden, Abu Basir Naser al-Wahishi,
erschienen.
In Saudi Arabien hätten sie dann zunächst an einer "Kunsttherapie
zur Rehabilitierung" teilgenommen, bevor sie auf freien Fuß
gesetzt worden seien, meldete der Fernsehsender weiter. Nach einem Bericht
der Zeitung "Wall Street Journal" untersuchen US-Ermittler,
ob frühere Guantánamo-Insassen aus dem Jemen und Saudi-Arabien
an den Planungen für den Detroit-Anschlag beteiligt waren.
FR 29.12.2009 (dpa)
Flug nach Detroit
Ex-Guantánamo-Insassen planten Anschlag
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2173479_Ex-Guantanamo-Insassen-planten-Anschlag.html
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7. Korruption - Kein Problem für FDP?
Die FR führte ein Gespräch mit der FDP-Fachfrau für Krieg
und Besatzung, Elke Hoff. Unter anderem geht natürlich darum, daß
Karzais Tafelrunde abermals Leute speist, die schwerer Verbrechen beschuldigt
werden, die nicht nur bei bei uns sofort den Staatsanwalt auf den Plan
rufen würden, nur eben in Afghanistan nicht.
Man beachte ferner, daß bei uns die FDP eine sehr wirtschaftsnahe
Partei ist und die hiesige Wirtschaft sehr gut an Korruption jeglicher
Art verdient, im In- und Ausland. Ganze Branchen bedienen sich dieser
kriminellen Absatztechnik und nur bei genauem Hinsehen erkennt man vereinzelte
weiße Schafe in der übergroßen Herde der schwarzen. Ab
und an werden ein paar, die ihre Köpfe zu vorwitzig herausgesteckt
haben, sogar milde verurteilt. Dann legt sich alles wieder schlafen.
Folgende Passage ist bemerkenswert:
[FR] Der afghanische Präsident Karsai hat sein
Kabinett vorgestellt. Sind zu viele dabei, die unter Korruptionsverdacht
stehen?
[Hoff] Es ist sehr problematisch, wenn es im afghanischen Kabinett Politiker
gibt, die nicht über jeden Zweifel erhaben sind. Die Kehrseite
eines nationalen Versöhnungsprozesses ist jedoch auch, dass Karsai
mit belasteten Personen zusammenarbeiten muss. Dieses Problem wird noch
größer, wenn mit Vertretern der Taliban über eine politische
Versöhnung gesprochen wird. Dann wird man auch mit Menschen sprechen
und zusammenarbeiten müssen, die früher gegen unsere eigenen
Wertvorstellungen zum Teil massiv verstoßen haben.
Darf man daraus schließen, daß Korruption keinen Verstoß
gegen die der FDP eigenen Wertvorstellungen verstößt? Nur eine
bescheidene Idee, die auf einmal durch den Kopf kreuzt.
FR 28.12.2009 (Schwarzkopf)
Interview zur Afghanistan-Konferenz
"Karsai braucht auch belastete Gruppen"
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2170456_Karsai-braucht-auch-belastete-Gruppen.html
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8. Nordkorea
- US-Missionar bei illegaler Einreise festgenommen
Der US-Missionar Robert Park, der in hiesigen Medien auch gerne als Menschenrechtsaktivist
bezeichnet wird, ist bei seiner illegalen Einreise nach Nordkorea festgenommen
worden.
Ausriß aus SPIEGEL:
Park stammt aus einer koreanischen Familie, die
sich im US-Bundesstaat Arizona niedergelassen hat. Vertraute berichten,
er habe eine religiöse Vision gehabt: Nordkorea müsse befreit
und gerettet werden. Er wolle auf die Regierungen in Südkorea,
Japan und den USA Druck ausüben, damit sie sich um die Misere der
Menschen in Nordkorea kümmern.
SPIEGEL 27.12.2009 (ssu/AP)
Liebesprediger verschwindet in Nordkorea
"Ich bringe Gottes Liebe", rief Robert Parks, als er illegal
nach Nordkorea ging. Laut Menschenrechtsaktivisten hatte der 28-Jährige
einen Brief dabei, in dem er den Rücktritt des Diktators Kim Jong
Il fordert. Jetzt ist der Möchtegern-Missionar verschwunden.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,669126,00.html
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9. Ergänzungen
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9.01 Swat-Tal - Regierung behauptet Sieg über Taliban
FTA Nr. 244/2009 vom 09.10.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3005,0,0,1,0#910
Und abermals wird ein Sieg über die Taliban im Swat-Tal gemeldet
und die übliche Sieges-Propaganda folgt der Meldung auf dem Fuße.
Es gibt immer noch reichlich Militärpräsenz und scharfe Kontrollen.
Tagesschau 30.12.2009 (Küstner)
Vertreibung der Taliban aus dem Swat-Tal
Sie hinterließen nur grausame Erinnerungen
Sieben Monate ist es her, dass das pakistanische Militär eine Offensive
gegen die Taliban im Swat-Tal im Nordwesten des Landes gestartet hat.
Tausende Pakistaner mussten fliehen. Inzwischen sind die Taliban vertrieben
und viele Swat-Tal-Bewohner froh, von den Extremisten befreit worden zu
sein.
http://www.tagesschau.de/ausland/swattal116.html
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9.02 Passagiere - Nackt im Airport
FTA Nr. 006/2009 vom 27.01.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,2733,0,0,1,0#98
Siehe auch:
TOP
9.04:
EU nach Lissabon - Brandsatz auch für bürgerliche Demokratie
Trotz der Überschrift in der BerlZ ist auch Leutheusser-Schnarrenberger
bereits auf die gestern angedeutete neue Linie zurückgefallen:
"Ob erhöhte technische Kontrollmaßnahmen
den konkreten Anschlagversuch tatsächlich verhindert hätten,
kann zuverlässig erst nach einer sorgfältigen Untersuchung
des Falles beurteilt werden", sagte Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) der Berliner Zeitung. "Ob Körperscanner
so eingesetzt werden können, dass dabei die Intimsphäre beachtet
und die Menschenwürde strikt gewahrt bleibt, hängt entscheidend
von der technischen Weiterentwicklung solcher Geräte ab."
In jedem Fall müsse der Eingriff in das Persönlichkeitsrecht
so gering wie möglich gehalten werden und im Verhältnis zum
tatsächlichen Gewinn an Sicherheit stehen.
Also wird es wieder Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht geben,
vielleicht mit dem Effekt einer doppelten Unschärfe - dem auf dem
Scanner im physischen Intimbereich und der der verschleiernden Unschärfe
im juristischen Intimbereich.
Ein EU-Plan zum Einsatz der Scanner war 2008 am
Widerstand der Bundesregierung gescheitert. Die holländische Regierung
drängte am Dienstag die EU-Kommission darauf, die Scanner europaweit
einzuführen.
BerlZ 30.12.2009 (Averech)
Ministerin will keine Nacktscanner
Leutheusser-Schnarrenberger sieht Privatsphäre der Passagiere durch
Kontrollen gefährdet / Strengere Sicherheitschecks an deutschen Flughäfen
/ El Kaida droht weitere Anschläge an
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/150827/150828.php
heise news 30.12.2009 (Rötzer)
Auch Nacktscanner sind keine Sicherheitsgarantie
Angeblich soll al-Qaida auch mit solchen Scannern experimentieren, um
Sprengstoff durch die Kontrollen bringen zu können.
http://www.heise.de/tp/blogs/8/146830
Ausriß aus FR:
Darüber lässt sich wunderbar streiten,
jeder kann mitmachen, ob gläserner Bürger oder exhibitionistischer
Politiker, dazu braucht es keinerlei Fachkenntnisse. Und nebenbei wird
suggeriert: Die tun was. Das aber ist der größte aller Irrtümer.
Nun mag man abwinken mit einem müden "Wenn´s denn hilft".
Indes: Wenn denn der Scanner hilft, unser aller Sicherheit zu erhöhen,
warum dann nur im Flugzeug? Dann möchten wir allüberall nackte
Haut sehen, am Bahnhof, im Rathaus, in der Schule.
FR 29.12.2009 (Hölscher)
Kommentar
Nackte Sicherheit
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2173361_Nackte-Sicherheit.html
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9.03 Iran - Ashura-Unruhen
FTA Nr. 319/2009 vom 29.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3208,0,0,1,0#92
Ausriß aus BerlZ:
Prominente Parlamentarier forderten am Dienstag
die Todesstrafe für Demonstranten, die das heilige Aschura-Fest
am Wochenende mit Gewaltaktionen gestört hätten. Zugleich
wurden im Iran neue Festnahmen bekannt, unter anderem wurde die Schwester
von Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi verhaftet...
...Die iranische Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi (62),
die sich zurzeit in London aufhält, berichtete im Sender CNN, dass
ihre Schwester in Teheran festgenommen worden sei. Mehrere Sicherheitsbeamte
hätten das Haus, in dem sie auch normalerweise lebe, am Montagabend
durchsucht, den Computer beschlagnahmt und ihre Schwester Nuschin abgeführt,
berichtete die Menschenrechtsaktivistin. Nuschin sei Wissenschaftlerin,
keine politische Aktivistin, deshalb sei das Ziel der Aktion offensichtlich
gewesen sie einzuschüchtern, sagte Ebadi.
Die Zahl der festgenommenen Demonstranten wird derzeit mit rund 800 angegeben
(Quelle wird nicht genannt)
BerlZ 29.12.2009 (dpa)
Iran greift Ausland scharf an - Neue Festnahmen
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_23412516.php
Ausriß aus SPIEGEL:
Nach den gewaltsamen Zusammenstößen in
Iran hatte auch das Parlament Höchststrafen für Demonstranten
wegen Religionsbeleidigung verlangt. Parlamentsvize Mohammed Resa Bahonar
kündigte an, die Abgeordneten würden "binnen 24 Stunden"
die rechtlichen Möglichkeiten für die Todesstrafe schaffen.
In einer vom Parlamentspräsidenten Ali Laridschani im Fernsehen
verlesenen Erklärung hieß es, für Demonstranten, die
die Religion beleidigten, müsse die Höchststrafe gelten. Das
Parlament mache jedoch einen Unterschied zwischen demonstrierenden "Konterrevolutionären"
und der reformorientierten Opposition, die im Rahmen des Systems agiere.
Diese Oppositionellen wurden aufgefordert, sich von den Demonstranten
zu distanzieren. Die Kritik westlicher Regierungen am gewaltsamen Vorgehen
der iranischen Sicherheitskräfte wies das Parlament als "abscheulich"
zurück. Präsident Mahmud Ahmadinedschad bezeichnete die gegen
die Regierung gerichteten Demonstrationen als widerwärtiges, von
Israel und den USA gesteuertes "Spektakel"...
Die MKO ruft derweil ungeniert nach einem Umsturz:
Die Vorsitzende des Nationalen Widerstandsrats des
Iran (NCRI), Mariam Radschawi, rief alle Gegner der iranischen Führung
auf, diese gemeinsam zu stürzen. Die Mehrheit der Regierungsgegner
strebe mittlerweile einen Systemwechsel an, sagte Radschawi der Nachrichtenagentur
AFP in Paris. Der NCRI ist ein Dachverband iranischer Oppositionsgruppen,
dem auch die verbotene bewaffnete Widerstandsgruppe der Volksmudschahidin
angehört. Die NCRI-Führung lebt im Ausland, der Widerstandsrat
hat nach eigenen Angaben jedoch Zehntausende Unterstützer im Iran.
Die MKO besitzt einflußreiche Befürworter ihrer Arbeit im
Westen. Da dürfen sich unsere Politiker und Medien nicht wundern,
wenn Teheran sich über Einmischungen aus dem Ausland echauffiert
und dahinter die Unzufriedenen aus dem eigenen Land verschwinden lassen
will.
SPIEGEL 29.12.2009 (kgp/AFP/Reuters)
Ajatollah droht Oppositionsführern mit Todesstrafe
Mit drastischen Drohungen verschärft Teheran den Ton gegenüber
Kritikern. Ein einflussreicher Geistlicher und prominente Parlamentarier
fordern die Höchststrafe für Demonstranten: Deren Anführer
seien "Feinde Gottes" und müssten hingerichtet werden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669510,00.html
Was iranische Behörden auch machen, dem SPIEGEL machen sie es jedenfalls
nicht recht:
Bei den blutigen Zusammenstößen zwischen
Demonstranten und Regierungsanhängern waren am Sonntag laut amtlichen
Angaben acht Menschen getötet worden. Die Leichen von fünf
oppositionellen Demonstranten - darunter der Leichnam eines Neffen von
Oppositionsführer Hossein Mussawi - wurden nach einer Meldung der
Agentur Irna zunächst nicht für die Bestattung freigegeben.
Sie sollen erst obduziert werden. Die Behörden wollen damit offenbar
verhindern, dass es bei der Beerdigung erneut zu Protesten kommt.
Hätte man die Leichen freigegeben, hätte dort bestimmt gestanden:
"Die Behörden wollen damit offenbar verhindern, dass bei
einer Obduktion die genauen Todesumstände festgestellt werden können.
SPIEGEL 29.12.2009 (kgp/dpa/AFP)
Ahmadinedschad attackiert die Opposition
Wüste Drohungen gegen den Westen, Gewalt gegen Demonstranten: Die
Führung in Teheran reagiert scharf auf die Proteste der Opposition.
Diese würden von "Zionisten und Amerikanern" gesteuert.
Mit Razzien und Festnahmen sollen die Kritiker offenbar eingeschüchtert
werden.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,669476,00.html
Ausriß aus SZ:
...Unter den jetzt Verhafteten ist Mahmud Schamsolwaesin,
der Vorsitzende des iranischen Journalistenverbandes. Eingesperrt wurde
auch die Schwester der Friedensnobelpreis-Trägerin Schirin Ebadi.
Sie selber ist seit sechs Monaten im Ausland. Die Pressesprecherin des
von Schirin Ebadi betriebenen Menschenrechtszentrums, die Journalistin
Narges Mohammadi, verlor schon vor drei Wochen ihre Arbeitsstelle bei
einem Sozialzentrum. Ihr Mann hatte als Regimegegner zehn Jahre in Haft
verbracht und ist seither gleichfalls arbeitslos. Insgesamt sind seit
Sonntag laut oppositionellen Quellen etwa tausend Menschen verhaftet
worden.
SZ 29.12.2009 (Chimelli)
Parlament will die ''härteste Bestrafung''
Politiker werden angegriffen, Verhaftete misshandelt: Irans Regime schüchtert
die Opposition ein - und droht indirekt mit der Todesstrafe.
http://www.sueddeutsche.de/politik/590/498877/text/
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9.04 EU nach Lissabon
- Brandsatz auch für
bürgerliche Demokratie
FTA Nr. 319/2009 vom 29.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3208,0,0,1,0#6
Siehe auch:
Sicherheits-
und Repressionsapparat der EU
FTA Nr. 300/2009 vom 10.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3181,0,0,1,0#915
Stichwort: Stockholm Programm
Ausriß aus telepolis:
Mit Beginn des Jahres 2010 wird die "Polizeibehörde"
Europol zur "Polizeiagentur" und, wie das "Europäische
Amt für Betrugsbekämpfung" (OLAF) oder die "Europäische
Polizeiakademie" (CEPOL), fortan durch den Gesamthaushalt der Europäischen
Union finanziert. Das Europol-Übereinkommen wurde im April durch
einen Ratsbeschluss ersetzt. Europol will laut Selbstauskunft ein "weltweit
herausragendes Zentrum der Weltklasse" sein und mitmischen bei
der Bekämpfung "sämtlicher Formen von schwerer internationaler
Kriminalität und Terrorismus". 2011 bezieht Europol ein neues
Hauptquartier im Stadtteil Statenkwartier in Den Haag.
telepolis 29.12.2009 (Monry)
Europol in der dritten Generation
Ab 1. Januar wird die Polizeibehörde zur EU-Agentur. Ihre Kompetenzen
erweitern sich erneut erheblich
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31792/1.html
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9.05 Papst Benedikts Revisionismus per Seligsprechung
FTA Nr.315 /2009 vom 25.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3202,0,0,1,0#96
Ausriß aus FR:
Weltweite Empörung gegen Pius XII. hat der
Schriftsteller Rolf Hochhuth mit seinem Theaterstück "Der
Stellvertreter" 1963 ausgelöst. Als der Vatikan behauptete,
dieses Stück verleumde den Papst, forderte Hochhuth den Heiligen
Stuhl auf, seine Archive für Historiker zu öffnen.
Erst 1999 beauftragte Papst Johannes Paul II. eine Historikerkommission,
das Verhalten von Pius XII. zu untersuchen. Sein Versprechen, die Archive
des Vatikans zu öffnen, hielt er nicht. Daraufhin traten die Historiker
zwei Jahre später zurück. Im Jahr 2002 verfilmte der griechische
Regisseur Constantin Costa-Gavras den "Stellvertreter" unter
dem Titel "Amen". Obwohl dieser Film weltweit Emotionen auslöste,
konnte er der Sturheit des Vatikans nichts anhaben.
Nun will Papst Benedikt XVI. seinen fragwürdigen Vorgänger
heiligsprechen und ihn zum Vorbild der Katholiken küren. Dafür
muss er nicht nur die Juden überzeugen, sondern auch die gläubigen
Katholiken, die vor allem in Deutschland sehr oft Zweifel ob des Verhaltens
von Papst Pius XII. haben. Damit die Heiligsprechung nicht als Farce
empfunden wird, muss es eine ehrliche historische Untersuchung geben.
Die kann ohne Öffnung der Archive nicht möglich sein.
FR 29.12.2009 (Primor)
Kolumne
Geheimnisse des Vatikans
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/meinung/2172683_Verhaengnisvolle-Geheimnisse-des-Vatikan.html
Zum Stück "Der Stellvertreter":
Wikipedia
Rolf Hochhuth
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Rolf_Hochhuth&oldid=68514028
FR 28.12.2009 (ddp)
Der Papst und das Judentum
Tiefes Misstrauen
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2171215_Tiefes-Misstrauen.html
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9.06 Iran - Kampf der Eliten
FTA Nr. 319/2009 vom 29.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3208,0,0,1,0#93
Tagesschau 29.12.2009 (Pick)
Iranische Führung verliert an Rückhalt
Mullahs versus Militär
Vom "Mullah-Staat" von einst ist der Iran mittlerweile weit
entfernt. Immer stärker wird der Riss zwischen der schiitischen Geistlichkeit
und der politischen Führung. Großajatollahs verweigern Präsident
Ahamdinedschad die Unterstützung. Revolutionsgarden und Milizen werden
immer mächtiger.
http://www.tagesschau.de/ausland/iransystem100.html
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9.07 Nepal - Neuer Armee-Chef
und bald Einheitsregierung?
FTA Nr. 316/2009 vom 26.12.2009
http://www.jungewelt.de/2009/12-30/009.php
Ausriß aus jW:
Der Verfassungskonvent Nepals, der bis zur Annahme
eines neuen Grundgesetzes als Parlament fungiert, kann wieder normal
arbeiten. Am 23. Dezember beendete die Vereinte KPN (Maoistisch) ihren
seit vier Monaten praktizierten Boykott der Volksvertretung, in der
sie die stärkste Fraktion stellt. Sie änderte ihre Strategie
im Ringen um "zivile Oberhohheit" und will jetzt durch aktive
Politik innerhalb des Parlaments ihr Ziel erreichen. Allerdings kündigten
sie zugleich die vierte Phase ihrer Protestkampagne gegen die Koalitionsregierung
von Premier Madhav Kumar Nepal (KPN/Vereinte Marxisten und Leninisten)
an. In deren Mittelpunkt soll zunächst politische Aufklärung
der Massen über die "Sicherung ziviler Oberhoheit und nationaler
Souveränität und gegen ausländische Einmischung"
stehen. Führt das nicht zum Einlenken der Regierung, drohen die
Maoisten mit einem unbegrenzten Generalstreik ab 24. Januar.
jW 30.12.2009 (König)
Rückkehr ins Parlament
Nepals Maoisten ändern ihre Strategie und drohen mit unbegrenztem
Generalstreik. Verbale Attacken gegen die Regierung
http://www.jungewelt.de/2009/12-30/009.php
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9.08 Vanunu - Opfer israelischen Politstrafrechtes
FTA Nr. 178/2007 vom 03.07.2007
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=126,2288,0,0,1,0#91
Ausriß aus Tagesschau:
Ihm werde vorgeworfen, gegen das Kontaktverbot mit
Ausländern verstoßen zu haben, teilte die israelische Polizei
mit. Vanunu war von 1976 bis 1985 als Techniker in der israelischen
Atomanlage Dimona beschäftigt. 1986 spielte er der britischen "Sunday
Times" Informationen zu, die maßgeblich dazu beitrugen, Israel
als geheime Atommacht zu enttarnen. Experten schlossen aus dem Interview
und von ihm vorgelegten Fotos aus dem Atomkraftwerk, dass Israel über
genügend spaltbares Material für 200 Atomwaffen verfüge.
1986 wurde Vanunu in einem Geheimprozess als Hochverräter verurteilt.
Er saß 18 Jahre im Gefängnis.
Vanunu darf das israelische Staatsgebiet nicht verlassen und ohne vorherige
Genehmigung keinen Kontakt mit Ausländern haben. Nun hat er jedoch
eine Liebesbeziehung zu einer Norwegerin - da schlug die Staatsmacht
wieder zu...
Tageschau 29.12.2009
Verstoß gegen Kontaktverbot vorgeworfen
Israel verhaftet "Atomspion" erneut
Mehr als 20 Jahre, nachdem er geheime Informationen über das israelische
Atomprogramm preisgegeben hat, ist der Ex-Atomtechniker Mordechai Vanunu
erneut verhaftet worden.
http://www.tagesschau.de/ausland/vanunu100.html
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9.09 Jemen - Obamas nächster Krieg
FTA Nr. 319/2009 vom 29.12.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,3208,0,0,1,0#91
Wenn es denn etwas wie Al-Kaida geben sollte, hat sie Obamas Kriegserklärung
angenommen:
FR 28.12.2009 (rtr)
US-Militär im Jemen
El Kaida schwört Rache
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2171056_-El-Kaida-schwoert-Rache.html
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Kuhlmann
FriedensTreiberAgentur (FTA)
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