Moin moin allerseits,
1. Pakistan - Das Militär, der Großgrundbesitz
und die Fluten
2. Iran - Momentaufnahmen gegen den Krieg
(Bahar, Folge 28)
3. Geigentöne statt Kriegsgedröhne (Lebenslaute)
~~~ Gorleben - A-Moll
statt A-Müll (Lebenslaute)
4. Gaza-Blockade - Akute Unterversorgung (8)
5. IAEA - Doppelmoral zu Israel und Iran
6. Helgoland - Wird Rote Insel rot?
7. Geheimer Kommerz-Rat Joseph Fischer
8. Südafrika - Minenarbeiter streiken
9. Ergänzungen
9.01 Frankreich - Massendeportation
von Roma
9.02 Baskenland - Erneut
einseitige ETA-Waffenruhe
9.03 Mozambique - Sozialrevolte
9.04 Südafrika -
Massenstreik im Öffentlichen Dienst
9.05 Österreich
- Hat Verfassungsschutz Mord zugelassen?
9.06 Betriebsräte
- Sozialpartner oder Interessenvertreter?
9.07 Bund der Vertriebenen
- Weiterhin Revanchistenhort
9.08 Wer erschoß
Hariri?
9.09 Gelöbnix 2009
in Berlin
- Bundeswehr zum Rückzug zwingen
~~~
Bush und die fliegenden Schuhe
9.10 Dortmund - Widerstand
gegen Nazis
10. Blockade brechen - Ein Flieger für Gaza
11. Nazi-Gruppe HNG - Verbieten!
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1. Pakistan
- Das Militär, der Großgrundbesitz
und die Fluten
Einen ungeheuerlichen und doch realistischen Verdacht äußerte
der pakistanische UN-Botschafter Abdullah Hussain Haroon: demnach sollen
Militärs und Großgrundbesitzer sich an etlichen Orten darauf
verständigt haben, das Überfluten von Militärbasen - darunter
auch aktuell us-amerikanisch zum Einsatz in Afghanistan und Pakistan genutzten
- der einen und der kostbaren Acker- und Weideflächen der anderen
zu verhüten, indem sie die Dämme auf der anderen Seite - zu
Wohngebieten der Ärmeren und zum Kleinbauernland - durchbrachen.
Haroon und andere Politiker von Rang - bis hin zu einem ehemaligen Premierminister
(Mir Zafarullah Khan Jamali) - fordern eine vollständige gerichtliche
Untersuchung der Vorwürfe.
Von den deutschen Mainstream-Medien berichtete anscheinend nur die FTD
online hierüber:
FTD 03.11.2010 (Borowski)
Militär ließ Wohngebiete fluten
Pakistans Armee und Grundbesitzer sollen Wasser gezielt umgeleitet haben.
Nur Print-Ausgabe, Politik, Seite 9
In ausländischen Medien wurde häufig der kriegspolitische Aspekt
unterschlagen. Der wohl beste Bericht ist im britischen
The Independent 03.09.2010 (Waraich)
Pakistan's rich 'diverted floods to save their land'
http://www.independent.co.uk/news/world/asia/pakistans-rich-diverted-floods-to-save-their-land-2069244.html
Die Thaindian News erscheint in Bangkok:
Thaindian News 03.09.2010 (ANI)
Paks powerful and rich diverted flood waters to protect
their lands
http://www.thaindian.com/newsportal/south-asia/paks-powerful-and-rich-diverted-flood-waters-to-protect-their-lands_100422676.html
In schriftlicher Fassung ist die BBC sehr unergiebig, aber vielleicht
möchte jemand das Interview mit Haroon anschauen, ob es mehr hergibt:
BBC 02.09.2010 (Sackur)
Pakistani ambassador Haroon calls for flood enquiry
http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/hardtalk/8964045.stm
3:32 Minuten
telepolis hat einiges an Skandalträchtigem zusammengetragen,
nicht jedoch die FTD oder den Independent gelesen.
Ausriß aus telepolis:
Kinder, etwa 2 Jahre alt, übersät mit
Fliegen, die auf einer Decke, ebenfalls voller Fliegenhaufen, hingestreckt
oder zusammengekauert liegen, eine leere Milchflasche am Boden; ein
Junge nuckelt an einer leeren Flasche, die letzten Tropfen hat er sich
längst mit dem Fliegenschwarm an seinen Lippen teilen müssen
die Katastrophe in Pakistan hat ein Bild, das der Weltöffentlichkeit
(endlich) ans Herz gehen soll. Und dazu gab es am Wochenende eine Nachricht,
die das gräßliche Gesicht der feudalen Herschaftsverhältnisse
im Land vorführt: einflussreiche Politiker, oftmals Landbesitzer,
haben dafür gesorgt, dass das Hochwasser in ärmere Regionen
umgeleitet wird. Dazu kommen Geschäftemachereien mit Hilfsgütern,
die verkauft werden bzw. an politische Freunde weitergegeben.
telepolis 06.09.2010 (Pany)
Landbesitzer leiten Hochwasser zu den Armen um
Pakistan: Die Katastrophe zeigt das Ausmaß an Korruption; die Angst
vor Radikalen und Unruhen wächst
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33266/1.html
Gewiß, da Wasser blieb den Reichen und Militärs jetzt fern,
aber vielleicht kommt der Zorn der betroffenen Familien eines nicht allzu
fernen Tages über sie. Durch diese Durchstechereien - im doppelten
Sinne des Wortes - kamen Menschen um, die sonst hätten überleben
können.
Zur diesjährigen Flut in Pakistan gibt es im übrigen einen Wikipedia-Eintrag:
Wikipedia
2010 Pakistan floods
http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=2010_Pakistan_floods&oldid=383351531
mit Warnhinweis zu wichtigen "Äußerlichkeiten"
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2. Iran - Momentaufnahmen gegen den Krieg
(Bahar, Folge 28)
Nach einer längeren Pause liegt nun Kapitel 28 der "Bilder gegen
den Krieg vor. Momentaufnahmen aus dem Iran" von Amir Mortasawi alias
Afsane Bahar vor.
Wie die anderen Kapitel, so darf auch diese Folge unentgeltlich weiterverbreitet
werden. Die Rechte verbleiben indes beim Autor.
In diesem Kapitel geht es um das Jashn-e Mehregan, das Mehregan-Fest,
und den damit zusammenhängenden Sitten und Bräuchen. Zugleich
macht uns der Autor ein wenig mit dem altiranischen Kalender vertraut.
Die "alten Iraner" hatten im übrigen, so erfahren wir,
nur zwei Jahreszeiten: Großsommer und Großwinter. Sie hatten
somit wohl keine Problem mit stürmisch-launischem Herbst- und Frühlingswetter.
FTA 21.06.2010 (Mortasawi al. Bahar)
Folge 28 - Jashn-e Mehregan, das Mehregan-Fest
Bilder gegen den Krieg.
Momentaufnahmen aus dem Iran
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=137,3485,0,0,1,0
Über Amir Mortasawi alias Afsane Bahar
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=137,3331,0,0,1,0
Bislang sind herunterladbar:
Download
"Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran"
Band II
Folge 26-28
http://friedenstreiberagentur.de/Downloadbereich/bahar_bildergegendenkrieg-II.pdf
41 Seiten = 1,9 MB
Download
"Bilder gegen den Krieg. Momentaufnahmen aus dem Iran"
Band I
Folgen 1-25 sowie Annex 1 als pdf-Datei
http://friedenstreiberagentur.de/Downloadbereich/2009-10-07_bahar_bilder-gegen-den-krieg.pdf
270 Seiten = 2,41 MB
Assoziation zu Großwinter und Großsommer:
Die stetige Klima-Erwärmung wird es unseren Nachfahren vielleicht
ermöglichen, mit nur einer einzigen Jahreszeit auszukommen: Allzeit-Sommer.
Aber das ist weniger komisch.
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3. Geigentöne statt Kriegsgedröhne (Lebenslaute)
Lebenslaute ist eine offen Gruppe von Musiker/innen, die wenigstens einmal
jährlich die Grenzen zu unseren Staaten im Staate, den abgesperrten
lebensfeindlichen Orten wie Militärzonen und den AKW-Sperrgebieten,
zu den Orten, an denen lebensfeindliche Gewalt propagiert wird, überschreitet
und dort ein öffentliches Konzert gibt.
Im vergangenen Jahr besuchten sie - als zentrale Veranstaltung - mit ihren
Zuhörer/inenn das Atom-Müll-Lager in Gorleben, in diesem Jahr
den Truppenübungsplatz Altmark (Colbitz-Letzlinger Heide nördlich
von Magdeburg)
Die Lebenslaute-Leute haben also wieder zugeschlagen. Aus ihrer Pressemitteilung:
Am 5. September 2010 haben wir auf einer Anhöhe
mitten auf dem Truppenübungsplatz Altmark in der Colbitz-Letzlinger
Heide ein Konzert mit klassischer Musik gegeben. Mit dieser bewussten
Grenzüberschreitung setzen wir musikalisch und praktisch einen
Kontrapunkt gegen die tödliche Kriegspolitik der Bundesrepublik.
Die Konzertaktion fand gemeinsam mit lokalen Aktivist_innen von Friedens-
und Umweltbewegungen und im Rahmen des 206. Friedenswegs der BI Offene
Heide statt. 100 Zuhörer_innen und Unterstützer_innen begleiteten
uns auf den Truppenübungsplatz, um mit uns das Konzert zu veranstalten.
Während des Konzerts wurde ein hölzernes Klangspiel des Künstlers
Enrico Genz eingeweiht, Teile davon sind als Erinnerung an die Konzert-Aktion
noch immer auf dem Truppenübungsplatz.
Lebenslaute 05.09.2010
Geigentöne statt Kriegsgedröhne -
Konzert der Gruppe Lebenslaute auf dem Truppenübungsplatz Altmark
http://www.lebenslaute.net/?page_id=2
Merci an B.
Wer sich selbst ein Bild machen möchte:
* Die Pressemitteilung Geigentöne statt Kriegsgedröhne
vom 05.09.10:
Download
http://www.lebenslaute.net/material/PM%20Gruppe%20Lebenslaute%2020100905.pdf
1 Seite = 180 kb
* Die Rede der Lebenslaute auf dem Truppenübungsplatz Altmark
Download
http://www.lebenslaute.net/material/Lebenslaute%20Rede%2020100905.pdf
2 Seiten = 230 kb
graswurzel.tv
Aktuell
Geigentöne statt Kriegsgedröhne
http://www.graswurzel.tv/v123.html
Video 4:27 Minuten
Die Lebenslaute haben im übrigen zwei regionale Schwerpunkte:
Berlin/Potsdam und Bielefeld/Herford, jeweils mit dem Umland. Um die Spannweite
der Aktionen darzustellen: dies waren die letzten Aktionen in Ostwestfalen.
Letzte regionale Musikaktionen:
-
19.03.2010:
Sologesang & Streichtrio bei der Verlegung von Stolpersteinen
für jüdische Opfer der NS-Diktatur mit dem Künstler
Gunter Demnig an verschiedenen Orten der Innenstadt (Herford)
-
13.7. 2009:
Streichtrio & Transparente zu einer Strafprozessverhandlung wegen
Beihilfe zum illegalen Aufenthalt vor dem Gebäude
des Landgerichts, um der Unterstützung illegalisierter Menschen
noch mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen (Bielefeld)
-
9.11. 2008:
Saalauftritt Streichquartett der Linie 3? (Bielefeld) im Rathaus
bei der städtischen Gedenkveranstaltung zur Reichspogromnacht
1938 (Bielefeld)
-
28.+30.8 2008:
Kammerchor & Streichquartett zum Tag ohne Abschiebungen
bei der Morgenblockade der überregional zuständigen Abschiebebehörde
ZAB Bielefeld und bei der späteren Info-Roadshow in der Innenstadt
(Bielefeld)
Und die Gruppe machte sogar ein Auswärtsspiel:
- 7.8. 2008:
Keyboard-Quintett-Auftritt (Keyboard, Streichquartett, auch Sologesang)
bei der Antifa-Demo gegen den gleichzeitigen Nazi-Gedenkmarsch
in Bad Nenndorf (Niedersachsen)
Lebenslaute
Bielefeld/Herford und Umgebung
http://www.lebenslaute.net/?page_id=164
Siehe auch:
Gorleben - A-Moll
statt A-Müll (Lebenslaute)
FTA Nr. 196/2009 vom 13.08.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,2945,0,0,1,0#96
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4. Gaza-Blockade - Akute Unterversorgung (8)
Gaza Gateway
Industrial Fuel Needs Vs. Supply Aug 8 Sep 4
http://www.gazagateway.org/2010/09/industrial-fuel--needs-vs-supply--aug-8--sep-4/
Gaza Gateway
Goods Needs Vs. Supply Aug 8 Sep 4
http://www.gazagateway.org/2010/09/goods--needs-vs-supply--aug-8--sep-4/
Vorherige Grafiken:
Gaza-Blockade
- Akute Unterversorgung (7)
FTA Nr. 206/2010 vom 01.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3480,0,0,1,0#4
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5. IAEA - Doppelmoral zu Israel und Iran
Der von den USA maßgeblich ins Amt gehievte Nachfolger El--Baradeis
bei der IAEA, Amano, singt aus voller Brust das Lied seines Brotherrn
am Potomac. Wie anders sollte zu erklären sein, daß er ganz
offensichtlich nur das formale Verlangen hat, bei Israels Atomwaffenpotential
nach dem Rechten zu schauen. Inhaltlich Wesentliches wollte er lieber
nicht ermitteln.
Amano scheut die Auseinandersetzung sowohl mit den USA als auch mit Israel.
Mit dem Iran geht man ein wenig anders um. Es fallen böse Worte über
Doppelmoral ein.
Ausriß aus jW:
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA)
weigert sich, zu Israels Nuklearwaffen Stellung zu nehmen. Das ist das
Fazit eines drei Seiten langen Papiers, das IAEA-Generaldirektor Jukija
Amano am 3. September vorgelegt hat. Der keinerlei Fakten oder Einschätzungen
enthaltende Bericht soll auf der alljährlichen Vollversammlung
der IAEA diskutiert werden, die am 20. September in Wien beginnt. Westliche
Regierungen, allen voran die USA, entfalten schon seit Monaten diplomatischen
Druck, damit das Thema Israel ganz von der Tagesordnung gestrichen wird.
jW 07.09.2010 (Mellenthin)
Ohne Inhalt
Internationale Atomenergiebehörde hat kein Interesse an Israels Atomwaffen.
Lustlosen dreiseitigen Bericht vorgelegt
http://www.jungewelt.de/2010/09-07/019.php
Aljazeera 06.09.2010 (Agenturen)
IAEA: Iran boosts nuclear work
UN nuclear watchdog concerned about country's expansion of low-enriched
uranium production by 15 per cent.
http://english.aljazeera.net//news/middleeast/2010/09/20109616213349382.html
SPIEGEL 06.09.2010 (luk/dpa/AFP/ddp)
IAEA wirft Iran Behinderung von Inspekteuren vor
Die Internationalen Atomenergiebehörde wirft Iran Behinderungen bei
der Überwachung seines Atomprogramms vor. Das Land soll zwei Inspekteuren
den Zutritt zu den iranischen Atomanlagen verweigert haben. Darunter könne
die Überwachung des Programms leiden, warnte die Behörde.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,716057,00.html
Israel wird für Verbrechen nicht bestraft, die es begangen hat, der
Iran wird für solche bestraft, die er nicht begangen hat.
Was lernt man daraus, wenn man ganz simpel denkt?
Verbrechen lohnt sich, rechtstreues Verhalten lohnt sich nicht?
Ha'aretz 06.09.2010 (red)
Iran is being sanctioned for crimes it didn't commit, official says
Iranian Foreign Ministry spokesman says UN-led sanctions and resolutions
targeting the country's nuclear program are 'illegal, illogical and unfair
in principle.'
http://www.haaretz.com/news/international/iran-is-being-sanctioned-for-crimes-it-didn-t-commit-official-says-1.312338
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6. Helgoland - Wird Rote Insel rot?
Auf Helgoland, wegen der Farbe seiner Felsen auch Rote Insel genannt,
finden Bürgermeisterwahlen statt. Das wäre eigentlich nicht
weiter erwähnenswert.
Doch geht es in der kommenden Stichwahl darum, ob Helgoland auch politisch
rot wird: als Kandidatin mit 30,8% der Stimmen geht Felicitas Weck von
der LINKEN ins Rennen.
Sie sieht sich einer Koalition der Schmierigen gegenüber, die sich
bereits zur ersten Wahlrunde zusammengefunden hatte. was anderes sollte
Schmierfarbenes sollte heruskommen, wenn sich das SPD-"Rot"
mit dem Grün der GRÜNEN, dem Schwarz der CDU, dem Blaugelb der
FDP und dem Goldenen der lokalen Pfeffersäcke zu einer rechten Kommerzfront
vereinigt. Deren Kandidat, Jörg Singer, erreichte im ersten Wahlgang
47,5%.
jW 07.09.2010 (Pomrehn)
Stichwahl auf der Roten Insel
Ein Drittel der Abstimmenden votierten für Linkspartei-Kandidatin
als Bürgermeisterin auf Helgoland
http://www.jungewelt.de/2010/09-07/026.php
Felicitas Weck
http://www.felicitas-weck.de/
Wikipedia
Felicitas Weck
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Felicitas_Weck&oldid=78767550
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7. Geheimer Kommerzrat Joseph Fischer
Zu Kaisers Zeiten wäre Joseph Fischer, so er denn mit Stiftungen
gemacht und nicht mit früheren politischen Zielen stiften gegangen
wäre, gewiß bereits Kommerzienrat.
Da es den Titel seit 1919 nicht mehr gibt, zudem von Stiftungen wiederum
- außer kriegerischen Brand-Stiftungen in anderen Ländern wie
Jugoslawien und Afghanistan - nichts bekannt ist, müßte er
sich heute mit dem Titel eines Geheimen Kommerzrates bescheiden. Aber
den hat er sich redlich verdient.
Er lobbyiert - gewiß nur unter anderem - für
- Autokonzern BMW
- Technologiekonzern Siemens
- Energieunternehmen RWE
- und nun auch Handelskonzern Rewe
Tagesschau 06.09.2010
Ex-Außenminister arbeitet für Handelskonzern
Fischer berät nun auch Rewe
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/fischer152.html
Ausriß aus Wikipedia zu seinem sonstigen Wirken:
Wegen seines Werbens als deutscher Außenminister
für den Einsatz der NATO im Kosovo-Krieg wurde er unter anderem
in Internet-Foren, aber auch von Angehörigen der Friedensbewegung
als Kriegsverbrecher bezeichnet. Das Oberverwaltungsgericht Berlin hat
allerdings entschieden, dass diese Bezeichnung rechtswidrig ist.
Das ist gewiß insoweit richtig, weil er nie von der hier herrschenden
Justiz verurteilt wurde. Welcher Generalbundesanwalt legt sich hierzulande
mit der ihm gegenüber weisungsbefugten Bundesegierung an!
Wikipedia
Joschka Fischer
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Joschka_Fischer&oldid=78795803
Wikipedia
Kommerzienrat
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kommerzienrat&oldid=78742105
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8. Südafrika - Minenarbeiter streiken
Die Minen Südafrikas sind ein mächtiger Wirtschaftsfaktor. Wenn
dort gestreikt wird...
BBC 06.09.2010
Strike starts at South African mine
South Africa's National Union of Mineworkers (NUM) has said that its members
at Northam Platinum have started a strike over pay.
http://www.bbc.co.uk/news/business-11196147
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9. Ergänzungen
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9.01 Frankreich - Massendeportation von Roma
FTA Nr. 211/2010 vom 06.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3486,0,0,1,0#65
BBC 06.09.2010 (Thorpe)
Roma face struggle on return to Romania
http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-11205023
NYT 06.09.2010 (Smale)
Letter From Europe
East European Eyes on Frances Roma Policy
http://www.nytimes.com/2010/09/07/world/europe/07iht-letter.html
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9.02 Baskenland - Erneut einseitige ETA-Waffenruhe
FTA Nr. 211/2010 vom 06.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3486,0,0,1,0#1
Nicht gewollter Nutznießer der Waffenruhe sei, so der durchaus
landeskundige Ral Streck, die spanische Zetnralregierung, Ausriß
aus Info-Baskenland:
Für den spanischen Ministerpräsidenten
José Luis Rodríguez Zapatero ist dieser Vorgang letztlich
ein Rettungsanker, um nicht die nächsten Monate aus dem Amt gejagt
zu werden. Schließlich ist nun die Geduld der katalanischen Partei
Konvergenz und Einheit (CiU) vorbei. Bisher hat die rechtsbürgerliche
Partei die sozialdemokratische Minderheitsregierung in Madrid noch bei
allen Vorhaben gestützt und auch ihre Sparpläne durch das
Parlament laufen lassen.
Doch die CiU hatte stets betont, dass ihre Geduld begrenzt sei und sie
bläst nun offen zum Sturz von Zapatero. Sie hat gerade die Baskisch
Nationalistischen Partei (PNV), mit der sie enge Beziehungen unterhält,
aufgefordert, gemeinsam mit der rechten Volkspartei (PP) gegen den Haushalt
2001 zu stimmen. Sie will damit im Herbst vorgezogene Neuwahlen erzwingen,
wie das Führungsmitglied Felip Puig die Aufforderung an unsere
Freunde und Partner der PNV erklärte.
Info-Baskenland 06.09.2010 (Streck)
ETA stützt mit Waffenruhe die Regierung Zapatero
Die Konservativen blasen zum Angriff, um über den Haushalt 2011 Zapatero
zum Rücktritt zu zwingen
http://www.info-baskenland.de/606-0-Ralf+Streck+ETA+Waffenruhe.html
aus: telepolis 06.09.2010
Inzwischen mit erläuternden Anmerkungen und einem wichtigen
Lese-Hinweis versehen:
Info-Baskenland 05.09.2010
Erklärung in deutscher Übersetzung:
(nach der spanischen Übersetzung des baskischen Originals, GARA,
5. September 2010)
http://www.info-baskenland.de/605-0-Erklaerung+ETA+September+2010.html
Die spanische Regierung will lieber, daß die ETA weiter kämpft,
an Verhandlungen erscheint sie jedenfalls nicht interessiert undlehnt
die Waffenruhe ab.
jW 07.09.2010 (Niebel)
ETA erklärt Kampfpause
Madrid nennt Angebot der baskischen Untergrundorganisation »unzureichend«
http://www.jungewelt.de/2010/09-07/035.php
Tagesschau 06.09.2010
Angebot der baskischen Untergrundorganisation
Madrid hält ETA-Waffenruhe für unzureichend
http://www.tagesschau.de/ausland/eta182.html
BerlZ 06.09.2010 (dpa)
Madrid gegen Gespräche mit der ETA
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_26259440.php
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9.03 Mozambique - Sozialrevolte
FTA Nr. 209/2010 vom 04.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3483,0,0,1,0#63
Es macht Massenverhaftungen nicht besser, wenn es sich um Mitglieder
der - zumindest früher -politisch übel beleumdeten - RENAMO-Partei
handelt. Es mag sein, daß sie die Preis-Unruhen ausnutzen will.
Ausriß aus BBC:
There are some reports that the six arrested in
Nampula were accused of sending texts but this was denied by local police
spokesman Inacio Dina, who said they were organising a meeting to plan
violence.
One of those detained, however, said the meeting was for the opposition
Renamo party.
BBC 06.09.2010
Mass arrests over Mozambique food riots
Police in Mozambique have arrested 142 people over last week's riots which
led to 10 deaths.
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-11198444
Ausriß aus WIkipedia
RENAMO was founded in 1975 following Mozambique's
independence as an anti-Communist political organization, sponsored
by the Central Intelligence Organisation of Rhodesia. André Matsangaissa,
an ex-FRELIMO army commander, was its first leader. The Ian Smith administration
in Rhodesia sought to prevent the FRELIMO government from providing
a safe haven for Zimbabwe African National Union militants seeking to
overthrow the Rhodesian government. Matsangaissa was killed by government
soldiers on 17 October 1979 in Sofala Province. Following a violent
succession struggle, Afonso Dhlakama became the new RENAMO leader. During
the Mozambican Civil War of the 1980s, RENAMO also received support
from South Africa.[1] In the United States, the CIA and conservative
lobbying for support to RENAMO, which was strongly resisted by the State
Department which would "not recognize or negotiate with RENAMO",
convinced President Ronald Reagan and the Congress to support FRELIMO.[2][3][4]
The British government under Margaret Thatcher did not view the civil
war in Mozambique as a part of the Cold War in the extent that could
have been thought and when FRELIMO closed the border to Rhodesia it
was in fit well with British interests against the rebel colony while
the Rhodesian government supported RENAMO.
Wikipedia
RENAMO
http://en.wikipedia.org/w/index.php?title=RENAMO&oldid=358964149
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9.04 Südafrika - Massenstreik im Öffentlichen Dienst
FTA Nr. 208/2010 vom 03.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3482,0,0,1,0#98
Die Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes haben ihren Streik
für drei Wochen ausgesetzt, weil die Regierung ein wohl zumindest
diskutierenswertes Angebot vorgelegt hat.
BBC 06.09.2010
South African trade unions suspend public sector strike
South African trade unions have suspended a strike which has paralysed
schools and hospitals for the past 20 days
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-11205314
NYT 067.09.2010 (AP)
Unions Suspend South African Strike
http://www.nytimes.com/aponline/2010/09/06/world/africa/AP-AF-South-Africa-Strike.html
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9.05 Österreich
- Hat Verfassungsschutz
Mord zugelassen?
FTA Nr. 210/2010 vom 05.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3484,0,0,1,0#3
Der SPIEGEL hat angebissen:
SPIEGEL 06.09.2010 (Berg)
Österreichischer V-Mann in Auftragsmord verwickelt
Tschetscheniens Diktator Kadyrow soll Folter befohlen haben: Mit diesem
Vorwurf brachte sich Umar Israilow in Lebensgefahr. 2009 wurde der Exil-Tschetschene
in Wien erschossen. Nach SPIEGEL-Informationen war ein Informant des österreichischen
Verfassungsschutzes in den Mord verstrickt.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,715893,00.html
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9.06 Betriebsräte
- Sozialpartner oder
Interessenvertreter?
FTA Nr. 153/2010 vom 09.07.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3427,0,0,1,0#63
jW 07.09.2010 (Neumann)
Ausschlüsse verhindert
Kritische Gewerkschafter im Berliner Daimler-Werk sollen IG-Metall-Mitglieder
bleiben dürfen, aber zweijähriges Funktionsverbot wegen Betriebsratskandidatur
bekommen
http://www.jungewelt.de/2010/09-07/006.php
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9.07 Bund der Vertriebenen - Weiterhin Revanchistenhort
FTA Nr. 180/2010 vom 05.08.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3454,0,0,1,0#89
Das nächste Kapitel in der Klientelpolitik der Union wird aufgeschlagen,
Ausriß aus BerlZ:
Bei der Vertriebenen-Stiftung «Flucht, Vertreibung,
Versöhnung» gibt es neuen Streit um den Stiftungsrat. Der
Zentralrat der Juden lässt seine Mitgliedschaft aus Protest gegen
zwei stellvertretende Mitglieder des Bundes der Vertriebenen und deren
«revanchistische Positionen» ruhen...
...In dem der dpa vorliegenden Schreiben heißt es, die Äußerungen
der zwei Vertreter des Bundes der Vertriebenen seien mit dem Versöhnungsauftrag
der Stiftung nicht vereinbar. Der Zentralrat lasse deshalb seine Mitgliedschaft
im Stiftungsrat «bis auf weiteres» ruhen und behalte sich
einen Austritt vor.
SPD, Grüne und Linke hatten schon bei der Wahl des Stiftungsrats
durch den Bundestag im Juli die Entsendung der beiden Vertriebenen-
Vertreter scharf kritisiert. Dem früheren baden-württembergischen
CDU-Landtagsabgeordneten Arnold Tölg und dem Sprecher der Pommerschen
Landsmannschaft, Hartmut Saenger, wird vorgeworfen, die Kriegsverbrechen
der Nazis und die Verantwortung Deutschlands zu relativieren.
BerlZ 06.09.2010 (dpa)
Zentralrat der Juden verlässt Vertriebenen-Stiftung
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/detail_dpa_26267974.php
Ausriß aus SZ:
Saenger soll in einem Zeitungsartikel Polen, Großbritannien
und Frankreich eine Mitschuld am Zweiten Weltkrieg gegeben haben. Tölg
wird angelastet, er habe deutsche Verbrechen im Nationalsozialismus
relativieren wollen. Aus den Reihen der SPD war deshalb gegen beide
der Vorwurf des Revanchismus erhoben
wurde, den Tölg im Sommer jedoch öffentlich zurückgewiesen
hatte.
SZ 06.09.2010 (Höll)
Neuer Streit um Vertriebene
Post für Kulturstaatsminister Neumann: Zwei Vertriebenenvertreter
im Stiftungsgremium sollen seltsame Ansichten zur deutschen Vergangenheit
vertreten - inakzeptabel für den Zentralrat der Juden.
http://www.sueddeutsche.de/politik/zentralrat-laesst-stiftungarbeit-ruhen-neuer-streit-um-vertriebene-1.996571
Diese Stiftung ist nicht zu "retten", bereits ihre Gründung
war ein politischer Fehler. Man sollte sie platzen lassen, zumindest sollten
Demokraten sich daraus zurückziehen.
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9.08 Wer erschoß Hariri?
FTA Nr. 205/2010 vom 31.08.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3479,0,0,1,0#81
Aljazeera 06.09.2010 (Agenturen)
Lebanon PM retracts Syria charge
Saad al-Hariri admits his accusation of Syria killing his father was politically
motivated
http://english.aljazeera.net/news/middleeast/2010/09/201096122131619695.html
Ha'aretz 06.09.2010 (Reuters)
Lebanon PM: I was wrong to accuse Syria of Rafik Hariri murder
Lebanese Prime Minister says tribunal investigating assassination of senior
Hariri will focus on facts, not political grudges.
http://www.haaretz.com/news/international/lebanon-pm-i-was-wrong-to-accuse-syria-of-rafik-hariri-murder-1.312529
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9.09 Gelöbnix 2009 in Berlin
- Bundeswehr zum Rückzug
zwingen
FTA Nr. 174/2009 vom 225.07.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,2918,0,0,1,0#96
Wenn Badelatschen das Polizei- und Saalordner-Radar unterfliegen,
ist der Militär- und Rechts-Staat in allerhöchster Gefahr. Und
sofort schreiten die vaterländischen Strafverfolger mit aller Macht
ein. Oft genug haben sie sich dabei verrannt und steckten in ihren juristischen
Sackgassen fest. Unrettbar.
M öge es auch diesmal so sein.
Es geht um fliegende Badelatschen bei einem Gelöbnis in Berlin, das
nicht nur wegen der Zugangsbeschränkungen wenig Zuspruch bei der
Bevölkerung fand...
jW 07.09.2010 (Brendle)
»Eine solche Ordnung muß gestört werden«
Badelatschen gegen Krieger: In Berlin beginnt eine Prozeßserie wegen
Störung einer Verherrlichung des Militärs. Ein Gespräch
mit Mechthild Exo
http://www.jungewelt.de/2010/09-07/038.php
Das Verschuhen von Politikern ist seit der Sache mit Bush im Irak eine
anerkannte Protestform. Besonders löblich ist, zur Vermeidung von
Verletzungen, wenn man Soft-Schuhe wie Badelatschen dazu verwendet.
Siehe auch:
Bush und die
fliegenden Schuhe
FTA Nr. 235/2009 vom 21.09.2009
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=135,2987,0,0,1,0#91
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9.10 Dortmund - Widerstand gegen Nazis
FTA Nr. 211/2010 vom 06.09.2010
http://friedenstreiberagentur.de/index.php?id=142,3486,0,0,1,0#61
Dortmund stellt sich 05.09.2010
Dortmund stellt sich Quer sagt: Danke!!!
http://dortmundquer.blogsport.de/
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10. Blockade brechen - Ein Flugzeug für Gaza
Da kann die israelische Armee bereits üben, wie man man ein Flugzeug
entert. Oder wird es einfach abgeschossen werden?
Der Gaza-Streifen hat keinen Flughafen mehr, von Israel zerbombt.
Macht nichts, sagt sich das in Kalifornien beheimatete "Free Palestine
Movement", wir versuchen trotzdem, das Geld für einen Charterflug
zu sammeln. Im nächsten Jahr könnte es dann soweit sein.
Ha'aretz 06.09.2010 (red)
U.S. group plans 'Free Palestine' aid flight to Gaza
Organizers spent year raising funds to charter plane that can land where
there is no airport; flight scheduled for spring.
http://www.haaretz.com/news/international/u-s-group-plans-free-palestine-aid-flight-to-gaza-1.312516
Die Ankündigung, mehr ist es noch nicht, bei der Hilfe-Organisation:
Following the May 2010 convoy, after numerous attempts
by sea and land, we will raise the ante and challenge the Israeli blockade
of Gaza by air. Gaza air space can be entered without over-flying Israeli
or Egyptian territory. Breaking the blockade by air may be even more
feasible than by sea. An aircraft cannot be boarded while in flight,
and the right aircraft can land almost anywhere in Gaza.
Success also depends on showing that we present no military threat.
Like the voyages by sea, we will be totally transparent in our actions
and the world will be watching. With your help, the Free Palestine Movement
can make this happen.
Free Palestine Movement
Gaza By Air
https://www.freepalestinemovement.org/index.php?option=com_content&view=article&id=74&Itemid=81
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11. Nazi-Gruppe HNG - Verbieten!
Daß Strafverfolger der nazistischen "Hilfsorganisation für
nationale politische Gefangene und deren Angehörige (HNG)" endlich
einmal nachsteigen, ist gut.
Doch kann es leicht geschehen, daß - entsprechend der staatsoffiziellen
Totalitarismus-Doktrin werden die Argumente gegen Rechts gegen Links gewendet
- bald auch linke Hilfegruppen für Gefangene kriminalisiert werden.
Die Rote Hilfe zum Beispiel ist bereits seit Jahren staatlichen Repressionen
ausgesetzt.
Trotzdem ist zu fordern: HNG verbieten!
FTD 07.09.2010
Bundesweite Aktion
Razzia gegen neonazistische Gruppe
Die sogenannte "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene
und deren Angehörige" gilt als größte rechtsextreme
Organisation in Deutschland. Der Staat witterte schon lange einen Verstoß
gegen Strafgesetze und schlug nun zu.
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:bundesweite-aktion-razzia-gegen-neonazistische-gruppe/50166166.html
STANDARD 07.09.2010 (APA)
Landesweite Razzia gegen neonazistische Gruppe
"Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren
Angehörige e.V." sieht sich selbst als Bindeglied zwischen Neonazis
im In- und Ausland
http://derstandard.at/1282979053431/Landesweite-Razzia-gegen-neonazistische-Gruppe
Wikipedia
Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hilfsorganisation_f%C3%BCr_nationale_politische_Gefangene_und_deren_Angeh%C3%B6rige&oldid=74568919
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Kuhlmann
FriedensTreiberAgentur (FTA)
Ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer Friedenspreis 2010
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